Stoßwellentherapie

(fokussiert und radial)

Praxis für Konservative Orthopädie mit Schwerpunkt Stoßwellentherapie bei Frau Dr. M. Rusznak

Die Stoßwellentherapie ist eine innovative nicht-invasive Behandlungsform in der Medizin und hat sich in der Orthopädie und Unfallchirurgie mit hervorragenden Ergebnissen etabliert.

Stoßwellen entstehen durch kurze Ultraschallimpulse von sehr hoher Energie. Sie aktivieren verschiedene Wachstumsfaktoren und Stammzellen, und unterstützen die zelluläre Regeneration. Dadurch wirken sie entzündungshemmend, stimulieren den Heilungsprozess, bauen Degenerations- und Narbengewebe ab, und beschleunigen die Drainage von Gewebewasser (Lymphödem). Knochenbrüche können durch die Behandlung mit Stoßwellen schneller zur Ausheilung gebracht werden.

Die folgenden orthopädischen Krankheitsbilder werden durch entsprechend qualifizierte Ärzte derzeit schon erfolgreich mit Stoßwellen behandelt:

  • Fersensporn
  • Achillodynien (Achillessehnenschmerzen)
  • Radiale Epicondylopathie („Tennisellenbogen“)
  • Tendinosis calcarea der Schulter („Kalkschulter“)
  • Patellaspitzensyndrom („Jumper`s knee“)
  • Bursitis trochanterica
  • Verzögerte und nicht heilende Knochenbrüche (Pseudoarthrosen)
  • Ermüdungsbrüche, Stressfrakturen
  • Frühe Stadien der avaskulären Knochennekrose
  • Frühe Stadien der Osteochondritis dissecans (OD) nach Wachstumsabschluss

Bei vielen anderen, teils schmerzhaften Beschwerden des Bewegungsapparates verschafft die Stoßwellentherapie zudem eine Linderung; manchmal ist sie auch eine Alternative zu einer Operation. Bereits nach der ersten Behandlung sind Muskel- oder Sehnenschmerzen oft deutlich gemindert. Für einen Heilungsprozess sind in der Regel 3 bis 4 Sitzungen, bei lange bestehenden Beschwerden bis zu 8 Sitzungen im Abstand von einer Woche nötig. Chronische Wunden, z.B. nach Knochenbrüchen, brauchen mehr als 14-20 Sitzungen, bis die Hautdecke sich schließt.

Andere Anwendungen der Stoßwellentherapie, die mit einer hohen Chance auf Besserung einhergehen, sind:

  • Wundheilungsstörungen unterschiedlicher Genese
  • Verbrennungen
  • Bindegewebsschwäche, Orangenhaut, Faltenbehandlung in der Ästhetik

Bei den folgenden orthopädischen Krankheitsbildern übernimmt die PKV (Private Krankenversicherung) in der Regel die Kosten für eine Stoßwellentherapie:

  • Tendinopathien der Rotatorenmanschette ohne Verkalkungen
  • „Golferarm“
  • Sehnenerkrankungen
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Diverse Erkrankungen der Muskulatur
  • Knochenmarködem unterschiedlicher Genese
  • Morbus Osgood Schlatter
  • Frühe Stadien der Osteochondrosis dissecans (OD) vor Wachstumsabschluss

Ausgenommen ist die Beihilfe. Bei weiteren Indikationen sind die PKVen zumindest verhandlungsbereit, sehen sich aber noch nicht in der Erstattungspflicht, weil die Studienlage noch nicht eindeutig ist:

  • Spastizität unterschiedlicher Genese
  • Frühe Stadien der Arthrosen
  • Polyneuropathie unterschiedlicher Genese
  • Karpaltunnel-Syndrom (CTS)
  • Frühstadien der Dupuytren`schen Kontraktur
  • Morbus Ledderhose
  • Tendovaginitis stenosans de Quervain
  • Schnellender Finger
  • Lymphödem

Die Kostenrechnung erfolgt entsprechend der Privatärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) unter Berücksichtigung der Festlegungen und Empfehlungen der Bundesärztekammer und der DIGEST (Deutsche internationale Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie).

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt derzeit die Kosten für die Stoßwellentherapie meist noch nicht, weil eine abschließende Kosten-Nutzen-Bewertung und eine Empfehlung durch den GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) aussteht. Nur in wenigen Fällen sind die finanziellen Vorteile von der GKV anerkannt, wenn beispielsweise eine Operation vermieden wird, die fast immer höhere Kosten verursacht.

Die Stoßwellentherapie weist keine Nebenwirkungen auf, wenn das Verfahren mit fachärztlicher Behandlungsqualität nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie eingesetzt wird.

Eine weitergehende individuelle Beratung ist sowohl in meiner Praxis als auch telefonisch und über die Videosprechstunde möglich.

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